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Sekundarschule Seuzach – Dägerlen • Dinhard • Hettlingen • Seuzach

9. Schuljahr

Elterninformationen

Das vom Bildungsrat des Kantons Zürich im Jahr 2008 beschlossene «9. Schuljahr» wird seit dem Schuljahr 2009/10 flächendeckend geführt. Die inhaltliche und organisatorische Gestaltung des 9. Schuljahres basiert auf der Grundlage einer individuellen Standortbestimmung der Schülerinnen und Schüler im 8. Schuljahr mit Hilfe des Testinstruments Stellwerk. Anhand dieser Lernstandsbestimmung werden im Rahmen eines gemeinsamen Standortgesprächs zwischen Klassenlehrperson, Eltern und Schülerinnen und Schülern die entsprechenden Fördermassnahmen abgeleitet. Alle Schülerinnen und Schüler werden auf den Übergang in die berufliche Grundbildung und die weiterführenden Schulen individuell begleitet und vorbereitet – dies geschieht in verstärkter Zusammenarbeit mit der Berufsberatung. Das bisherige Wahlfachangebot wird gestrafft und ein Lernangebot bereitgestellt, das sich zukunftsgerichtet an den Interessen und Lernbedürfnissen der Jugendlichen ausrichtet und das selbst gesteuerte Lernen mit entsprechenden Lernangeboten und -arrangements sinnvoll unterstützt.

Stellwerktest

Im Dezember und Februar absolvieren jeweils alle Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen online den Test «Stellwerk» in den Fachbereichen Deutsch, Mathematik, Natur und Technik, Französisch und Englisch. Das Ergebnis dient als Grundlage für die individuelle Förderplanung der Jugendlichen im 9. Schuljahr – nach dem Grundsatz: «Stärken weiter ausbauen und Lücken schliessen». Der Referenzrahmen beschreibt, welche Kompetenzen in den Teilbereichen mit dem Stellwerktest überprüft werden können. In Natur und Technik kann im Kanton Zürich in den Teilbereichen zwischen Biologie, Physik oder Chemie gewählt werden. Die Sekundarschule Seuzach hat Biologie gewählt. Die Online-Tests sind so gesteuert, dass den Schülerinnen und Schülern Aufgaben vorgelegt werden, die ihrem aktuellen Leistungsstand entsprechen. Es stehen ihnen jeweils 90 Minuten zur Verfügung, um die Aufgaben eines Fachbereichs zu lösen. Die Auswertung der Tests erfolgt durch das Computersystem. Nach Abschluss aller Testteile erhalten die Schülerinnen und Schüler ein persönliches Leistungsprofil.

Standortgespräch

Sie erhalten zusammen mit Ihrer Tochter/Ihrem Sohn von der Klassenlehrperson eine Einladung zum persönlichen Standortgespräch. Dieses findet jeweils im März der zweiten Klasse statt. Zur persönlichen Vorbereitung hat Ihre Tochter/Ihr Sohn ein Dossier mit verschiedenen Unterlagen für das Gespräch zusammengestellt. Im Standortgespräch geht es um die Planung des 9. Schuljahres: Gemeinsam vereinbaren Sie die persönlichen Zielsetzungen im 9. Schuljahr. Die Ergebnisse des Stellwerktests dienen dabei als Grundlage für die Lernschwerpunkte: Welche schulischen Lücken soll Ihre Tochter/Ihr Sohn noch schliessen können? Welche schulischen Stärken sollen weiter gefördert werden? Ziel ist es, Ihre Tochter/Ihren Sohn auf dem Weg in die berufliche Grundausbildung oder weiterführende Schule mit entsprechenden Lernangeboten im 9. Schuljahr optimal zu begleiten und vorzubereiten. Zusammen mit Ihrer Tochter/Ihrem Sohn entscheiden Sie als Eltern, ob das Leistungsprofil allfälligen Bewerbungsunterlagen beigelegt werden soll.

Projektunterricht in den 3. Klassen

Das Fach Projektunterricht steht mit drei Lektionen im Stundenplan der 3.-Klässlerinnen und 3.-Klässler. Was lernen die Jugendlichen in diesem Fach? Was sind die Ziele des Projektunterrichts?
Projekte gehören heute zu unserem Alltag. Es gibt kaum noch einen Lebensbereich, in dem nicht einmalige, zeitlich begrenzte, neuartige und meist interdisziplinäre, also fächerübergreifende Vorhaben eine Rolle spielen. Entsprechend wichtig ist es für Schülerinnen und Schüler mit den Methoden und Vorgehensweisen bei unbekannten Problemstellungen umgehen zu lernen. 
Im Projektunterricht soll auf die besonderen Interessen und Arbeitsweisen der Jugendlichen eingegangen werden. Sie sollen bei der Themenwahl und der Ausführung ihrer Projekte mitbestimmen dürfen und vermehrt Aufgaben und Probleme in Eigenverantwortung übernehmen und selbständig bearbeiten können.
Im ersten Semester lernen die Schüler/-innen wie man Projekte initiiert, vorbereitet, plant, durchführt, auswertt und abschliesst. Ziele setzen, richtig planen, Risiken ermitteln, ein Projekt beantragen, Resultate effektvoll präsentieren und vieles mehr steht im Zentrum des Projektunterrichts. Daneben werden Teamfähigkeit, Kommunikation und Sozialkompetenz geübt und umgesetzt. Begonnen wird im Projektunterricht mit kleinen Schritten, damit Erfolgserlebnisse erlebbar sind. Nach der Auswertung von ersten Miniprojekten werden die Erfahrungen für Kleinprojekte genutzt und gegen Ende des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet sein, um im zweiten Semester ihre selbstgewählte Schlussarbeit des Projektunterrichts in Angriff zu nehmen.
Diese Arbeits- und Lernprozesse begleiten die Projektlehrer/-innen und stehen den Jugendlichen als  Coach zur Seite. In einem Projektjournal dokumentieren die Schüler/-innen alle Schritte und reflektieren regelmässig. Die Leistungen im Projektunterricht werden mit einer Note im Zeugnis beurteilt.

Weitere Infos finden Sie auch unter: www.stellwerk-check.ch

Für die Schulleitung
Ursula Schönbächler  

Seuzach, Oktober 2013

Konzept Lernatelier - Grundsatz:

Das Lernatelier ist integrierter Bestandteil unseres Unterrichtes im 9. Schuljahr.
Die Schülerinnen und Schüler werden sorgfältig in die Lernatelierarbeit eingeführt, lernen schrittweise sich selber zu organisieren, ihr Lernen zu planen und dafür Verantwortung zu übernehmen.