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Sekundarschule Seuzach – Dägerlen • Dinhard • Hettlingen • Seuzach

Schneesportlager 2018

Skilager vom 11. – 16. Februar 2018 in Splügen

Sonntag
Es war soweit, das Skilager begann. Um 9 Uhr holte uns der Car in Seuzach/Hettlingen ab. Voll motiviert stiegen wir ein und der Car fuhr los. Wir waren fast drei Stunden unterwegs. Als wir dort ankamen, erwartete uns eine Überraschung, die nicht jeden erfreute. Da der obere Parkplatz besetzt war, mussten wir unser schweres Gebäck bis zur Hüschera Lodge tragen. Als wir dort erschöpft ankamen, durften wir unseren selbstmitgebrachten Lunch geniessen. Um 13 Uhr standen wir bereits auf der Piste. Mit voller Kraft und Motivation fuhren wir hinauf und hinunter. Kurz vor 16 Uhr waren wir bereits wieder zurück und bezogen unsere Zimmer. Bis um 18 Uhr konnten wir uns zurücklegen und entspannen. Danach genossen wir „Gehacktes mit Hörnli“. Nach dem Essen informierte uns Herr Spaltenstein über das Abendprogramm. Gut bekleidet ging es in den Schnee und wir bauten unsere eigene Schneebar. Fast alle Erstklässlerinnen arbeiteten eifrig an der Bar. Der Rest vertrieb sich die Zeit mit einer tüchtigen Schneeballschlacht. Nebenbei durften wir in Dreierteams an einer Lawinenaktion starten. Wir suchten zwar keine verschollenen Personen, sondern einen Plastiksack mit Lawinen-Gerät und Süssigkeiten. Dies dauerte pro Gruppe ca. fünf bis zehn Minuten. Gegen den Schluss wurden wir mit köstlichen Muffins und heissem Punch verwöhnt. Danach gingen alle zurück ins Haus und wärmten sich auf. Am späteren Abend starteten wir eine Umfrage. Die meisten fanden die Schneeballschlacht und das Skifahren am besten, es gab aber ein paar, die das Essen am besten fanden. Um ca. 22 Uhr war dann Nachtruhe, man konnte noch bis halb elf leise flüstern, dann schliefen alle friedlich ein. 

Montag
Wir wurden von lauter Musik geweckt. Müde liefen wir in den Saal und genossen unser Frühstück. Da es über Nacht fest geschneit hatte, war die Piste bedeckt mit Pulverschnee. Wir konnten sozusagen Tiefschnee fahren. Aber auch tagsüber schneite es stark und es war mühsam zu fahren. Um 12 Uhr gingen wir zurück zum Mittagessen. Am Nachmittag fuhren wir wie die Wilden den Hang hinunter. Zum Schluss verschwanden die Wolken und die Sonne kam hervor. Zurück im Haus konnten wir uns frisch machen und uns etwas ausruhen. Der erste Muskelkater machte sich bemerkbar...

Trotz des verspäteten Abendessens genossen wir das Fondue. Nach dem gemütlichen Essen mit lautem Plaudern zogen sich alle zurück in ihre Zimmer. Denn um 20 Uhr begann das Abendprogramm. Spielabend war angesagt. Man konnte auch nach draussen gehen und bei einer Schneeballschlacht dabei sein. Der Abend im Spielsaal und im Schnee verlief sehr gemütlich und man hatte viel Spass dabei. Um 21 Uhr kamen die meisten rein und die andern verkrochen sich in ihre Zimmer. Um 22.30 Uhr schliefen alle mit Muskelkater ein.

Dienstag
Wir wurden wieder mit einem Riesen-Lärm geweckt. Zum Glück gab es heute genug Zopf für alle. Wir standen wie gewohnt um 9 Uhr auf der Piste. Der Morgen verging wie im Flug. Wir hatten blauen Himmel mit strahlender Sonne, aber es war trotzdem schweinekalt. Um 12 Uhr kamen alle zurück ins Haus, um sich mit einer warmen Gerstensuppe aufzuwärmen. Später um 13.30 Uhr ging es weiter und alle standen wieder auf der Piste. Nach einem eisigen Nachmittag trafen sich alle um 16 Uhr wieder in der Hüschera Lodge. Die einen gingen in die Bar und tranken etwas, die anderen gingen auf ihre Zimmer und ruhten sich aus. Um 18 Uhr assen wir wieder ein feines Abendessen. Das heutige Programm war ein Filmabend. Es standen viele Filme zur Auswahl. Doch bevor der Film startete, ging der Feueralarm los. Ein paar Knaben sprühten Deo im Zimmer, was den Alarm auslöste. Man konnte die Feuerwehr und die Polizei noch stoppen, doch die Hausbesitzerin kam besorgt ins Haus. Der Alarm war einige Minuten nicht zu stoppen, da die Alarmglocke immer noch von Deo umnebelt war. Am Ende musste der Rauchmelder auswechselt werden. Der Film wurde wegen des Dramas verschoben. Wir konnten ihn aber trotzdem schauen. Da der Film länger dauerte als geplant, mussten wir uns danach mit Zähneputzen mehr beeilen. Um 22.45 Uhr war dann Ruhe und alle schliefen friedlich.

Mittwoch
Wieder einmal wurden wir laut geweckt. Nach dem Frühstück ging es sofort auf die Schlittelpiste. Es war bombastisch! Nach vielen Stunden schlitteln, kehrten wir überglücklich zurück ins Lagerhaus. Dort wurden wir mit leckerem Essen verwöhnt. Nach dem Essen gingen wir auf unsere Zimmer und relaxten. Am Nachmittag durften wir in Dreier-Gruppen auf die Piste, ganz ohne Lehrer. Als alle pünktlich um 15.45 Uhr ins Lagerhaus zurückkamen, gab es Zvieri. - Heute durften wir unser Abendprogramm selbst aussuchen. Also waren alle im Aufenthaltsraum und schauten Fussball im Fernseher oder spielten Gesellschaftsspiele. Um 22 Uhr gingen alle erschöpft und mit dröhnenden Ohren ins Bett.

Donnerstag
Wie immer erklang um Punkt 7 Uhr die dröhnende Musik von Herrn Spaltenstein. Zum Glück sang er nicht selbst... Alle blieben noch kurz liegen und standen dann auf. Um 7.30 Uhr gab es wie immer Frühstück und Infos zum Tag. Danach musste die Küchencrew den Abwasch erledigen und die anderen gingen in ihre Zimmer und machten sich bereit. Später um 9 Uhr standen alle vor dem Haus und es ging hoch hinauf mit der Gondel, heute war das Ski-/ Snowboard-Rennen, also mussten alle Startnummern anziehen und zweimal dieselbe Strecke fahren. Derjenige, welcher die kleinste Zeitdifferenz seiner beiden Läufe erzielte, gewann. Danach fuhren wir noch in unseren Gruppen weiter. Um 12 Uhr gab es zum Mittagessen endlich ÄLPERMACARONEN! Alle assen so gierig, dass kein Krümelchen übrig blieb. Um etwa 13.30 Uhr gingen wir wieder auf die Piste. Es war anstrengend, weil überall auf der Piste Pulverschnee lag und die Sicht extrem schlecht war. Nach dem Zvieri hatten wir zwei Stunden Zeit, um zu duschen, chillen usw. Zum Abendessen gab es Pastetli. Nach einem gemütlichen Essen bereiteten Lars, Camilo und Gian das Abschlussabendprogramm vor. Wir traten gegen verschiedene Zimmergruppen an. Diejenigen, welche verloren, bekamen eine heftige Strafe, wie Essiggurken mit Schlagsahne und Tabasco zu essen. Nach den Turnieren erfuhren wir, wer das Rennen gewonnen hatte. Den ersten Platz eroberte Mara Seiler von der A1b, den zweiten Laurine Herrmann von der A1a und Gino Talamini von der A2a. Danach gingen alle raus und bewunderten zwei wunderschöne Vulkane.

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Wir schauen auf eine erlebnisreiche Woche mit einem guten Lagergroove zurück. Das Leiterteam bedankt sich herzlich bei den aufgestellten, hilfsbereiten und aktiven Schülerinnen und Schülern.

Das Leiterteam
Martin Spaltenstein, Ariane Egli, Isabelle Blatter, Mena Seifert, Hansjürg Schmid, Jeannette Silberer, Jasmin Zweifel